Homöopathie und Chirurgie

Hand in Hand
aus dem „Organon der Heilkunst“ von S. Hahnemann, § 186:

… Die Chirurgie beschäftigt sich mit denjenigen Erkrankungen, bei denen dem Organismus von außen eine Beschädigung zugefügt wurde. Sie bringt mechanische Hilfe an die leidenden Teile, wo äußere Hindernisse der Heilung mechanisch beseitigt werden können, dass die Lebenskraft die Heilung herbeiführen kann: z.B. Einrenkungen, Wundversorgung, Blutstillung, Entfernung von Fremdkörpern, Entlastung von Eiterungen, Versorgung von Brüchen.
Wo aber bei solchen Beschädigungen der ganze lebende Organismus homöopathische Hilfe verlangt, um in die Lage versetzt zu werden, das Werk der Heilung zu vollführen, z.B. wo das stürmische Fieber von großen Quetschungen durch innere Arznei zu beseitigen ist und wo der äußere Schmerz verbrannnter Teile homöopathisch hinweggenommen werden soll, da tritt das Geschäft des dynamischen (homöopathischen) Arztes und seine homöopathische Hilfe ein.

Für chirurgische Krankheitsbilder gibt es meist keine sinnvolle nicht-chirurgische Behandlungsalternative: so muss ein „durchgebrochener Blinddarm“ umgehend chirurgisch entfernt werden, eine Blutung aus einer Schlagader notfallmäßig chirurgisch versorgt werden und ein gebrochenes Bein chirurgisch eingerichtet und evtl. operativ stabilisiert werden.

Die Homöopathie allerdings unterstützt die Heilung sowohl schon vor, als auch nach einer Operation, indem sie die ins Ungleichgewicht geratene Lebenskraft wieder ausgleicht. So wird die Heilung deutlich beschleunigt, Brüche heilen schneller, Wunden schmerzärmer und allgemeine und spezielle postoperative Beschwerden werden deutlich geringer.
Dies kann auch nach längerer Zeit noch geschehen.

Die Chirurgie und die Homöopathie treten nie in Konkurrenz, sondern arbeiten immer Hand und Hand.

Da ich beide Fachgebiete, die Chirurgie und die Homöopathie, sehr gut kenne, werden Sie mit chirurgischen Erkrankungen in meiner Praxis individuell passenden Rat und Hilfe finden.